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Das Burgsteingebiet liegt im mittelvogtländischen Kuppenland und ist ein kultur-historisch, geologisch und landschaftlich außergewöhnlich interessantes Gebiet mit einer Vielfalt von Landschaftsbestandteilen (Bachtälern mit Feuchtwiesen/ Hecken, Gebüschen/ naturnahen Misch- und Schluchtwäldern mit offener Felsbildung).
Das waren wesentliche Gründe, das gesamte Gebiet als Landschaftsschutzgebiet, einzelne Bereiche als Naturschutzgebiete (Unteres Kemnitztal/ Grünes Band im Grenzgebiet) bzw. als Flora-Fauna-Habitat ( FFH ) – Schutzgebiet festzusetzen.
Es ist die Kuppen- und Felsenburgenlandschaft, wie sie sich in dieser landschaftlichen Wirkung kein zweites Mal in Deutschland wiederholt.
Eine Vielfalt von Denkmalen dokumentieren die Besiedlungsgeschichte und die geologischen Besonderheiten des Burgsteingebietes.
Das 60 km lange Wander- und Radwegenetz sowie ein Naturlehrpfad im Burgsteingebiet sind gut markiert, durch Informationstafeln ( Wanderkarten/ Erklärungen zu den Denkmalen ) hinreichend beschrieben und laden Sie ein, sich diese Region zu erschließen.

Unsere Nachbargemeinden: www.weischlitz.de / www.reuth.de
Dröda
Dröda liegt beiderseits des Feilebaches etwa 3 km oberhalb der Mündung des Baches in die Weiße Elster.
Die erste urkundliche Erwähnung findet man im Jahre 1328. Der Ortsname kommt aus dem mittelhochdeutschen "oede" und bedeutet soviel wie "der Ort in der Einöde" im unbebauten Grund. Dröda ist seiner Flur nach ein Platzdorf mit Block- und Streifenflur im Tale liegend. Seine Gehöfte und Ansiedlungen breiten sich in einer Höhe zwischen 395 m bis 415 m über NN aus. Die alte Dorfkirche, die schon 1456 existierte, brannte am 19.April 1885 ab. Der heutige einschiffige neugotische Bau mit spitzem Westturm entstand 1886/87 nach dem Entwurf von Christian Gottfried Schramm aus Dresden. Im Garten des früheren Rittergutes befinden sich die Überreste einer mittelalterlichen Wasserburg. Darauf weist der Flurname Altes Schloß hin.
Im ummauerten Turmhügel blieb ein mittelalterliches Tonnengewölbe erhalten. Unmittelbar am Teich des früheren Rittergutes befinden sich 3 Griebenherde aus Granit, die 1973 restauriert wurden.
1964 begann man mit dem Bau einer 50m hohen und 375m langen Schwergewichtsmauer, die den Feilebach zu einem 143 ha großen Trinkwassersee staute, der die Städte Plauen, Oelsnitz und 35 Orte des mittleren Vogtlandes mit Trinkwasser versorgt. Das Gebiet um den Stausee wurde als Landschaftschutzgebiet "Talsperre Dröda" festgesetzt. An der Straße von Dröda nach Pirk, im Tal des Feilebaches, ist eine geologische Besonderheit zu bewundern.
Dort sind Diabasfelsen mit Kissenlaven (Pillows) zu sehen, die untermeerisch entstanden sind. Auf dem Burgsteinwanderweg erreicht man Dröda.
Geilsdorf
Geilsdorf wird 1328 erstmals urkundlich durch das Deutsche Haus in Plauen erwähnt. Der deutsche Name des Ortes geht auf Dorf eines Geilo (Rates) zurück. Als Besitzer von Herrensitz und Dorf wird 1382 der Edle Ulrich Sack genannt. Die Familie Sack, im Mittelalter ein bedeutendes Geschlecht des niederen Adels im Vogtland, erweiterte ihre Ländereien und ihren Einfußbereich im Burgsteingebiet und darüber hinaus bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Der älteste Herrensitz, eine Wasserburg, lag in der Mitte des Ortes, nordöstlich des früheren Rittergutes in der Niederung des Fliegenbaches. 1667/68 wurde auf dem Gelände der alten Wasserburg von den Grafen von Tattenbach ein Wasserschloß errichtet, das ab 1866 nicht mehr bewohnt war, verfiel und von dem nur der nördliche der vier Ecktürme und der nordöstliche Teil des Wassergrabens erhalten blieben.
In der Gemarkung Geilsdorf befinden sich aber noch weitere interessante Denkmale:
Das Hügelgräberfeld und die Hohlwege im Pfarrholz, der einzige Thermalbrunnen Westsachsens an der Neumühle, die Schafbrücke, eine gut erhaltene Naturstein-
brücke über die Kemnitz, zwei 350-jährige Eichen in der Nähe der Schafbrücke, das Steinkreuz am Zöberner Weg, das Naturschutzgebiet "Unteres Kemnitztal", die Pingen der Erzgruben am Eichelberg, das Laneckhaus, die Wüstung Rossla, das Rittergut mit benachbartem Herrenhaus und Park sowie die Geilsdorfer Kirche.
Sie wurde an der Stelle der 1487 erbauten Vorgängerkirche vom Maurermeister Vogel in den Jahren 1832-34 als Neubau errichtet und erhielt eine Orgel von Ch.F.Polster aus Erlbach.
Eine 1506 gegossene Glocke soll vom Burgstein stammen. Am Geilsdorfer Eichelberg befindet sich die Grabstätte der Familie von Nauendorff.
Groß-/Kleinzöbern/Berglas
Großzöbern wurde erstmalig im Jahre 1122 in der Stiftungsurkunde der Johanniskirche zu Plauen benannt. Sie ist die älteste Gemeinde des Landkreises, liegt 510 m über dem Meeresspiegel und hat drei Ortsteile. Als "Zobi" benannt, ist dieser Name slawischen Ursprungs. 1328 erscheint der Ort bereits als "obern Zcobern" und Kleinzöbern als "xnydern Zcobern". Berglas wurde erstmals im Jahre 1333 urkundlich als "Pergleniz" erwähnt und ist durch eine Waldrodung entstanden.
Man erreicht die Orte motorisiert über die B173 oder als Wanderer über den Burgsteinwanderweg. Alle Orte liegen im Landschaftsschutzgebiet "Talsperre Dröda" mit Blick auf die Talsperre. In einer Urkunde von 1347 wurde eine Kapelle Großzöbern erwähnt, zugehörig zur Parochie Wiedersberg. Nach drei Bränden (1806/1856/1865) entstand im Jahre 1869 ein Kirchenneubau im klassizistischen Stil, der bis heute im großen und ganzen unverändert erhalten geblieben ist. 
Eine besondere Kostbarkeit ist die in den Jahren 1874 - 1876 von Carl Eduard Schubert erbaute Orgel. Fachleute schätzen seine an dem berühmten Orgelbaumeister Gottfried Silbermann orientierte Orgelbauweise. Von der Greizer Bildhauerin Elly-Viola Nahmacher wurde das Kreuz über dem Altar, die beiden Altarleuchter und die Ehrentafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges geschaffen (1963).
Grobau
Grobau wurde im Jahre 1302 unter dem Namen "Grobowe" erstmals urkundlich erwähnt. Später erschien der Ort 1479 als "Groba" und 1520 als "Growow". Daraus entwickelte sich die heutige Bezeichnung.
Grobau ist ein Platzdorf mit Block- und Streifenflur. Es liegt 580 m über dem Meeresspiegel an der Wasserscheide Saale/Elster in der Quellmulde des Kemnitzbaches. Den Ortskern teilt eine Eisenbahnbrücke, die 1848 erbaut wurde. Dies war und ist die direkte Eisenbahnverbindung zwischen Leipzig und Nürnberg. An die Pfeiler der Brücke schmiegt sich das Wasser des Dorf-
teiches. Eine kleine Sehenswürdigkeit, die näheres Hinschauen lohnt.
An die Quellmulde des Kemnitzbaches schließt sich der 5 ha große "Alte Teich" an. Auf Grund seiner einzigartigen Flora und Fauna mit ihrem Artenreichtum wurde er als Naturschutzgebiet im Landesentwicklungsplan Sachsen ausgewiesen. In unmittelbarer Nähe des Ortes befindet sich der ehemalige Grenzstreifen der innerdeutschen Grenze, heute der "Geschützte Landschaftsbestandteil der Gemeinde Grobau-Kemnitz" mit dem Dreiländereck der Freistaaten Bayern, Thüringen und Sachsen, das durch den Drei-Freistaaten-Stein gekennzeichnet ist. Verlässt man den Ort über die alte Reuther Straße sieht man 200m nach dem letzten Gehöft ein gut erhaltenes Steinkreuz. Von dieser mit alten Bäumen bestandenen Straße kann man weit ins Vogtland und nach Franken sehen.
Gutenfürst
Gutenfürst, südwestlich von Plauen gelegen, wurde erstmals 1418 urkundlich erwähnt. Der Name ist wahrscheinlich auf die Ansiedlung an einer Stätte, die früher mit schöner Forstung bewachsen war, zurückzuführen. Durch vielerlei Einwirkungen, wie Z.B. Hussitenkrieg, Seuchen und Brand, durch Befall eines Heuschreckenzuges im August 1693, 30-jährigem Krieg, Pest und Hungersnot wurde die Existenz des Ortes und seiner Bewohner auf harte Prüfungen gestellt.
Das Rittergut gehörte zu frühesten Zeiten der Familie von Feilitzsch. Später gelangte es an das alte Geschlecht der Herren von der Heydte. Zum Rittergut Gutenfürst gehört ein Vorwerk in Grobau und fünf Häuser nebst Anteilen von Krebes, Stöckigt und Kemnitz. Bereits 1848 wurde die erste Bahnlinie zwischen Plauen und Gutenfürst mit einer Länge von 33,5 km eröffnet. 
Durch den weiteren Ausbau der Strecke Leipzig-Plauen-Gutenfürst ab 1851 (Länge 155,5 km) konnte das westliche Vogtland für den Eisenbahnverkehr erschlossen werden. In der Zeit von 1946 - 1990 war der Bahnhof Gutenfürst ein wichtiger Grenzbahnhof und regelte den grenzüberschreitenden Verkehr von Personen, Gepäck, Gütern und Expressgut zwischen der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn. Gutenfürst liegt 580 m über dem Meeresspiegel, ist von Laub- und Nadelwald umgeben ( Gutenfürster Forst ). Der Ort liegt im Landschaftsschutzgebiet "Burgsteinlandschaft". Der Brauhauspöhl am Ortseingang wurde als Naturschutzgebiet festgesetzt.
Heinersgrün
Der Ort Heinersgrün liegt im Landschaftsschutzgebiet "Talsperre Dröda" zwischen der B 173 und der A 72. Er ist 4 km vom Bahnhof Gutenfürst und 11 km vom Bahnhof Pirk entfernt. Heinersgrün wurde 1296 erstmals urkundlich erwähnt, als "Heinrichsgrune" (Rodesiedlung eines Heinrichs). Erst nach 1817 erhielt der Ort seinen jetzigen Namen.
Das Wahrzeichen von Heinersgrün ist die St. Clara Kapelle, die auf einem Berg 540 m über dem Meeresspiegel liegt. Es ist urkundlich nicht belegt, dass sie eine Wallfahrtskirche war. Erbaut wurde sie im 12./13. Jahrhundert. 1529 wurde sie erstmalig urkundlich erwähnt. Die Kapelle St.Clara war die Begräbniskapelle der Heinersgrüner Herrenschaft, der Familien von Feilitzsch und von Pölnitz.
Am südlichen Ortsrand steht das Herrenhaus des Rittergutes Heinersgrün, genannt "das Schloß". Von 1664 bis 1936 war das Rittergut im Besitz der Familien von Feilitzsch und von Pölnitz. Im Mai 1920 brannte das Herrenhaus bis auf die Grundmauern ab und wurde mit quadratischem statt rechteckigem Grundriss wuchtiger und schöner neu errichtet. Sehenswert ist auch der Holzbau des Wanderheimes Heinersgrün. Als einziger Handwerksbetrieb ist die Schmiede erhalten geblieben. In unmittelbarer Nähe von Heinersgrün befindet sich der ehemalige Grenzstreifen der innerdeutschen Grenze, heute das "Naturschutzgebiet Himmelreich" und das "Flächennaturdenkmal Grenzheide".
Kemnitz 
Siedlungen, die auf "-itz" enden, wurden von Slawen angelegt. Die älteste Urkunde von Kemnitz stammt aus dem Jahre 1298. Kemnitz erhielt seinen Namen nach dem Bach, an dem es liegt.
Eine alte Urkunde des mittleren Vogtlandes erwähnt um 1122 den Kemnitzbach. Die in die Elster einmündenden Gewässer, wie auch dieser benennen die 600 - 800 nach Christi dort angesiedelten Sorben nach ihren Merkmalen. Der Kemnitzbach, im slawischen Kamnica (Steinbach), ist nach seinen vielen, großen Steinen im Bachbett benannt.
Kemnitz blieb mit etwa 100 Einwohnern ein kleines Dorf mit Kirche, Rittergut und Mühlen am Kemnitzbach. Die Dorfkirche in ihrer schlichten Schönheit, mit einem erwähnenswerten Altar, wurde in den Jahren 1731-1734 erbaut. Besonders erwähnenswert sind 3 Bodendenkmale: Ein gut erhaltener Turmhügel mit Grabensenke am Dorfausgang in Richtung Gutenfürst und die Reste zweier Wasserburgen, ein Bühl mit erkennbarer Grabensenke (auf dem Foto vorn links) und die Wasserburg "Altes Schloß" (1543 urkundlich erwähnt). An der Straße nach Gutenfürst steht außerdem ein gut erhaltenes Steinkreuz. Durch den Ort verläuft der Kemnitztalwanderweg, der dem Lauf des Kemnitzbaches folgt.
Krebes/Ruderitz
Auf einer waldbestandenen, felsigen Anhöhe zwischen den Dörfern Krebes und Ruderitz, dem 541 m hohen Burgstein, stehen 2 mittelalterliche Kirchenruinen. Dieser Ort gab dem Landschaftsschutzgebiet seinen Namen. Erstmals erwähnt wurden Krebes 1390, Ruderitz 1418 und Burgstein 1479. Schon 1923 gehörte Krebes nach Lage und Anlage zu den schönsten Dörfern des Vogtlandes, und ist ein bevorzugter Landaufenthaltsort. Das Burgsteinrevier mit Krebes, Ruderitz, der Kienmühle, den Plattenhäusern und dem Burgstein selbst zeichnet sich aus durch reichen Wechsel von Berg und Tal, Wiese und Feld, durch Stille und ländliche Poesie.
Die bereits im Mittelalter errrichtete und im Jahr 1831 erheblich umgebaute Krebeser Kirche gehört zu den Sehenswerten ihrer Art. Das 19. Jahrhundert entdeckte die Romantik der alten Ruinen, und um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde das Burgsteingebiet gleichsam zum Inbegriff des vogtländischen Heimatgedankens. Dazu trug nicht zuletzt das Wirken des in Krebes ansässigen, in spätromantischer Tradition stehen-
den Zeichners und Illustrators,
Herrmann Vogel (1854-1921) bei, dessen liebenswürdige Darstellung bis heute nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt hat. Sein Sommerhaus steht in Krebes und ist als Museum zu besichtigen. Es gibt zahlreiche weitere, sehenswerte Denkmale in dieser Gemarkung: Das Altenhaus in Krebes, das als Heimatmuseum die Lebensweise der vogtländischen Bauern dokumentiert, die Reste des Kupferbergbaues am Plattenberg, der historische Vermessungsstein auf dem Kandelstein, die gut rekonstruierte Kienmühle an der Kemnitz und das alte Blockhaus in Ruderitz.
Pirk/Türbel
Urkundlich tritt Pirk 1378 erstmalig als Pyrk auf. Türbel ist in den Urkunden der Vögte 1122 als "Tirbil" benannt. Der Mittelpunkt der Gutssiedlung war das Rittergut, das aus einem Rittersitz (1445) hervorgegangen war. Der Plauener Handelsherr Johann Friedrich Hüttner ließ das spätbarocke Gutshaus als schlichten zweigeschossigen Bau 1753 errichten.
Unmittelbar neben dem Ort befindet sich die 623 m lange und 60m hohe Autobahnbrücke der A 72 über die Weiße Elster, zu Baubeginn 1938 die größte Steinbrücke der Welt. Auf der Spornspitze des Ortes Türbel stand schon vor 1300 zur Sicherung der wichtigen Handelsstraße Plauen - Hof eine Wehranlage.  
Die Ruine und das Tonnengewölbe sind als Reste der Burganlage erhalten. Am Zufluss der Kemnitz in die Weiße Elster befindet sich die Pirkmühle, als Lehnsmühle des Rittergutes Pirk wird sie schon im 15. Jahrhundert wiederholt urkundlich erwähnt. Am Ortsausgang von Pirk in Richtung Großzöbern erinnert ein Gedenkstein an fünf jüdische Häftlinge, die auf dem Transport aus dem Konzentrationslager Buchenwald am 15.April 1945 von der SS erschossen wurden. Auch der Bergbau spielte eine nicht unbedeutende Rolle, z.B.die Kobalterzgrube "Joseph-Fundgrube", deren Stollenmundloch an der Straße zur Pirkmühle noch erhalten ist. Am Pirker Eichelberg befindet sich die Grabstätte der Familie von Hüttner.
Schwand/Steins
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Schwand stammt aus dem Jahre 1418. Schwand, am Südhang des 566m hohen Schutzberges, war einst eines der größten Dörfer des Vogtlandes. Noch 1842 zählte es 640 Einwohner.
Durch mehrere Kriege und Brände schrumpfte die Einwohnerzahl auf 174. Die Ansiedlung soll schon wesentlich vor der ersten urkundlichen Erwähnung bestanden haben, denn in jener Urkunde geht es um die Aufteilung mehrerer Güter. Der Ursprung des Ortes ist auf die Besiedlung des Gebietes durch Sorben/ Wenden zurückzuführen. Diese legten den Ort in Hufeisenform an, die sich bis heute erhalten hat.
Auch der Ortsname Schwand stammt aus der Gründerzeit und ist auf das Wort "schwänden" (brandroden) zurückzuführen. Die Kirche ist romanischen Ursprungs. Sie steht in einem Kirchhof, der von einer hohen Mauer mit Schießscharten umgeben ist. Das Kirchenschiff hatte vor dem verheerenden Brand 1869 ein Walmdach und einen hölzernen Wehrgang, der dem Charakter einer Wehrkirche entsprach.
Der Ortsname Steins ist slawischen Ursprungs und stammt von "Sden" oder "Stan" ab. Seit 1640 wurde daraus der Name Steins. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1303.
Sehenswertes
Museumshäuschen in Krebes
Burgsteinstraße 12
08538 Krebes
Hermann Vogel Haus in Kebes
Vogtlandmuseum Plauen
Burgruine Krebes
Autobahnbrücke Pirk
Unmittelbar neben dem Ort Pirk befindet sich die 623 m lange und 60m hohe Autobahnbrücke der A 72 über die Weiße Elster, zu Baubeginn 1938 die größte Steinbrücke der Welt.
Kapelle St. Clara Heinersgrün
Wallfahrts-/Begräbniskapelle derer von Feilitzsch
Ruine des Wasserschlosses
Geilsdorf
Hinreichende Beschreibung auf drei Informationstafeln im seitlich stehenden Pavillon
Kienmühle am Kemnitzbach
Gut erhaltene Mahl- und Schneidmühle, 1683 erstmals urkundlich erwähnt, siehe auch Informationstafel
Thermalbrunnen an der Neumühle
Der einzige Thermalbrunnen des Vogtlandes, der artesisch gespanntes Mineralwasser aus 771m Tiefe an die Erdoberfläche bringt, auf zwei Infor-mationstafeln hinreichend beschrieben
Schafbrücke im Kemnitztal
Gut erhaltene Natursteinbrücke über den Kemnitzbach, 1652 erbaut
Historische Vermessungsstation
Am Kandelstein befindet sich ein histo-rischer Vermessungspunkt, der 1876 im Rahmen der sächsischen Triangulation (1862-1890) unter Leitung von Prof. Nagel errichtet wurde. Wenige Jahre später wurde diese sehr genaue Messung zur Europäischen und dann zur internationalen Erdmessung erweitert. (Auf einer Informationstafel beschrieben)